Harmonielehre

Die harmonischen Grundprinzipien der traditionellen Musik sind recht überschaubar, aber ein wertvoller Schatz, wenn man seine eigene Musik gestalten oder fertige Arrangements verstehen möchte. Wir beschäftigen uns zuerst mit einigen notwendigen Grundlagen wie Tonarten, modalen Skalen (Kirchentonarten) und Akkorden. Daraus gestalten wir dann eigene Begleitungen und Variationen.

Woran erkenne ich die Tonart eines Stückes? Was sagen mir die Buchstaben über manchen Notenzeilen? Welche Harmonien passen zur Begleitung? Was sind überhaupt Harmonien? Diesen und weiteren Fragen gehen wir auf den Grund.

Wir lernen einige gängige Begleitmuster kennen und probieren aus, wie sie auf welche Melodien passen – nicht nur mit der linken Hand, sondern auch mit beiden Händen, um Melodieinstrumente spontan begleiten zu können.

Der Kurs bietet eine ausgewogene Mischung aus notwendigem theoretischem Wissen, das direkt anhand einfacher Stücke praktisch umgesetzt und geübt werden kann. Es gibt jeweils schwierige und einfachere Versionen, so dass jeder die Begleitung findet, die zu seinem Niveau passt. Eigene Stücke können gerne mitgebracht werden und wir gehen – soweit im Rahmen des Kurses möglich – auf weiterführende Fragen ein.

Ziel ist es, den Teilnehmern einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, um ihre eigene Musik zu gestalten und damit eine Grundlage und einen Anreiz zu schaffen, weiter zu experimentieren, damit dieser Werkzeugkasten nach und nach erweitert werden kann.

Barbara Bothe

Barbara erhielt ihre erste musikalische Grundbildung im Alter von sechs Jahren an der Blockflöte. Mit zehn Jahren kam das Klavier dazu. Auf beiden Instrumenten erhielt sie über viele Jahre klassischen Unterricht. Sie spielte Blockflöten in verschiedenen Ensembles – sowohl kammermusikalisch als auch im Blockflötenorchester Erlangen – und bekam am Klavier neben der praktischen auch eine solide musiktheoretische Ausbildung.

Mit 25 Jahren entdeckte sie die keltische Harfe und die traditionelle Folk- und BalFolk-Musik – und damit eine ganz neue Art des Musizierens: Kannte sie aus der klassischen Musik lange, komplexe Stücke, die zwar auch einen gewissen Gestaltungsspielraum erfordern, faszinierte sie Freiheit in der traditionellen Musik mit ihren recht kurzen Melodien, ohne vorgegebene Begleitung und die daraus resultierende Notwendigkeit, diese Stücke selbst auszugestalten.

Nach fundiertem Harfenunterricht in den ersten Jahren holt sie sich nun regelmäßig in Workshops neue Inspirationen. Während Blockflöte und Klavier zwar wichtige Grundlagen für ihre Musik legten, als Instrumente mittlerweile aber in den Hintergrund getreten sind, spielt sie mit Harfe und seit kurzem auch mit Klarinette in unterschiedlichen Besetzungen BalFolk-Musik zum Tanz.

Schwierigkeit

Zeitfenster

Kursschiene 3
(12:00–13:00 und 18:00–19:00)

Unterrichtssprache

deutsch