Italienische Musik

Adriano Sangineto

Dieser Kurs widmet sich der Überredungskunst der Musik. Mit Tanz, Gesang und Harfenspiel wecken wir den „Groove“ eines jeden Musikers.
Wir beschäftigen uns mit traditionellen italienischen Melodien und modernen Kompositionen, die wir hauptsächlich nach Gehör lernen. Noten werden am Ende der Kurseinheiten verteilt.
Mit Tanzmusik verbessern wir unsere linke Hand, die den richtigen Rhythmus vorgibt.
Für fortgeschrittenere Teilnehmende gibt Adriano außerdem Tipps zur Spieltechnik von Verzierungen wie „grace notes“ und wie man sie im Melodiespiel einbringen kann.

Ziel des Kurses ist, neben den musikalischen Fähigkeiten auch das individuelle Selbstbewusstsein zu stärken, um jedem die Möglichkeit zu geben, mit traditionellen Tänzen und Rhythmen solo aufzutreten.

Geeignet für Klappen- und Pedalharfen mit mindestens 32-34 Saiten, um im Bass genügend Möglichkeiten zu haben.
Um sich auf die Suche nach dem Groove konzentrieren zu können, sollten Teilnehmende in der Lage sein, flüssig mit beiden Händen zu spielen.

Achtung: Da Adriano früher abreisen muss und am Sonntag nicht mehr unterrichten kann, beginnen die Vormittagseinheiten am Freitag und am Samstag bereits um 09:00 Uhr und dauern jeweils 1,5 Stunden!

Adriano Sangineto

Als Sohn des Instrumentenbauers Michele Sangineto wuchs Adriano mit den Einflüssen verschiedener berühmter Folk-Musiker wie Alan Stivell, Carlos Núñez, den Chieftains u.a. auf.
Seine Liebe zu Folklore-Instrumenten machte ihn zu einem vielseitigen Musiker, der sich in verschiedenen musikalischen Richtungen ausdrücken kann: von historisch bis modern, von Klassik zu New Age und Pop. Er greift italienische und andere europäische Volksmusik auf und arrangiert sie auf seine Weise neu.

Adriano spielt mehrere Blas- und Saiteninstrumente. Er spezialisierte sich beim Studium am Konservatorium in Mailand auf die Klarinette und brachte sich das Spielen der keltischen Harfe selbst bei. Auf der ständigen Suche nach neuen Klängen entwickelte er seine persönliche Technik, die die Harfe in ein äußerst fesselndes Instrument verwandelte, indem er mit gängigen Assoziationen spielt und sie verändert.
Am Konservatorium vertiefte er sein Wissen über klassische Kompositionen, während er gleichzeitig seine Verbindung zur Volksmusik stärkte.

Seine Kompositionen spiegeln seine vielfältigen musikalischen Erfahrungen wider und werden in Musikschulen in Russland, Wales und Frankreich gespielt und geschätzt. Darüber hinaus werden sie für Soundtracks bei Kurzfilmen, Interviews und Dokumentationen verwendet.

Er veröffentlichte als Solist und mit verschiedenen Bands mehrere CDs und unterrichtet Workshops und Masterclasses in ganz Europa.

Schwierigkeit

Zeitfenster

Kursschiene 1
(09:30–10:30 und 15:30–16:30)

Unterrichtssprache

englisch