Schottisch Crossover

Wir lernen über das Gehör wunderschöne Stücke aus Schottland: gefühlvolle langsame Airs wechseln sich mit Jigs und Reels ab, bei denen unsere Finger über die Saiten fliegen.

Neben traditionellen Stücken aus alten Sammlungen erarbeiten wir auch flippige moderne Kompositionen im traditionellen Stil. Möglicherweise beschäftigen wir uns auch mit einigen Stücken aus Amerika, die aus den schottischen und irischen Traditionen entsprungen sind, aber inzwischen fest zur Bluegrass-Tradition Amerikas gehören.
Die Arrangements werden in verschiedene Ebenen unterteilt, sodass fortgeschrittene Spieler mehrere Töne hinzufügen, während langsamer Lernende auch gerne nur eine Hand spielen können.

In der traditionellen Art, über das Gehör zu lernen, wird uns ermöglicht, das Spielen der Stücke schneller dem Muskelgedächtnis zu überlassen. Es mag eine Herausforderung sein, bietet aber eine gute Alternative zum Vom-Blatt-Spielen.
Die Fingersätze prägen wir uns ein, indem wir ihnen lustige Namen für bestimmte Haltungen oder verschiedene Phrasen geben.
Am Ende des Kurses werden Noten verteilt. Aufnahmegeräte sind willkommen.

Für mäßig fortgeschrittene Teilnehmer, die einfache Melodien schnell spielen können; mindestens 1-2 Jahre Spielerfahrung.

Cheyenne Brown

Cheyenne Brown wurde in Alaska geboren und lebt seit 15 Jahren in Schottland, wo sie die Schottische Harfe unterrichtet und auf die Bühne bringt. Ihr Spielstil ist charakteristisch frei und kreativ, mit vielen Basslinien, Improvisationen und kontrastierenden Texturen sowie eingeflochtenen Traditionen aus Schottland und Amerika.
Cheyenne schloss ihr Studium in Schottischer Musik an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow mit Auszeichnung ab und absolvierte ein Masterstudium in schottischer Ethnologie an der University of Edinburgh.
Neben regelmäßiger Unterrichtstätigkeit in Schottland und anderen Ländern arbeitet sie mit verschiedenen Bands zusammen, darunter dem North Atlantic Project, das amerikanischen Bluegrass mit schottischer Volksmusik verbindet, oder der Weltmusikgruppe Homebound. Außerdem spielt sie im Duo mit dem Geiger Tory Dugan.
Cheyennes Soloalbum „Parallel Latitudes“ wurde von Kritikern als »kreativer und atmosphärisch moderner Umgang mit der Harfe« gelobt.

„Consummate skill… stunning self-penned tunes… Cheyenne displays that envied emphathy with both instrument and music that few achieve“
– Folkwords

http://www.cheyenneharp.com/

Schwierigkeit

Zeitfenster

Kursschiene 3
(12:00–13:00 und 18:00–19:00)

Unterrichtssprache

englisch