Basso Continuo auf der Harfe

In diesem Kurs betrachten wir die Grundprinzipien des Basso-Continuo-Spiels: was bedeuten die Zahlen? Was sind die Grundregeln für Begleitung? Wir werfen einen Blick auf einige theoretische Traktate und wenden ihre Inhalte auf einfache Ostinatobässe an. Damit versuchen wir uns anschließend an einigen Stücken.

Basso Continuo basiert auf Improvisation und lädt dadurch ein, frei und ohne Noten zu spielen. Das ist gar nicht so schwierig, wie es scheint!

Ein minimales Verständnis von Harmonielehre ist hierbei von Vorteil.
Teilnehmer sollten bereits in der Lage sein, Akkorde mit vier Fingern in beiden Händen zu spielen.
Wer auf einer Harfe mit manueller Umstimmvorrichtung spielt, sollte einzelne Klappen während des Spiels zwischen Akkorden umlegen können.

 

Hannelore Devaere

Hannelore Devaere studierte Historische Harfe bei Andrew Lawrence-King an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Musik der Renaissance und dem Barock aus Spanien und Italien.

Als Solistin ist sie auf vielen Aufnahmen und häufig auch im Radio zu hören. Sie nimmt regelmäßig als Continuospielerin mit zahlreichen Ensembles auf, wie beispielsweise Zefiro Torna, Romanesque, Elyma und Al Ayre Espanol.

Hannelore ist außerdem promovierte Musikwissenschaftlerin. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über die Pleyel-Harfe. Sie hat sich auf Ikonographie und Organologie im 16. und 17. Jahrhundert spezialisiert und arbeitete für das Museum für Musikinstrumente in Brüssel. Sie hat mehrere wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und hält Vorträge bei vielen Symposien und Musikfestivals.

Sie unterrichtet neben Harfe auch Continuopraxis, Improvisation und das Lesen von Primärliteratur an den Musikschulen von Tielt, Knokke und Woluwé (Brüssel). Oft wird sie zu Festivals eingeladen, um Masterclasses abzuhalten.

Schwierigkeit

Zeitfenster

Kursschiene 2
(10:45–11:45 und 16:45–17:45)

Unterrichtssprache

englisch